Thai Nutten rufen zur Thaimassage
Ein Besuch beim Friseur kann auf durchaus unterschiedliche Art wahrgenommen werden. In meiner Kindheit hatte ich es meist mit bärbeißigen Barbieren zu tun, die mir die Zeit zum Spielen raubten, an meinen Haaren zogen und mich häßlicher machten als es wirklich nötig gewesen wäre, was mir damals allerdings weniger wichtig war.
In früher Jugend bin ich dann an einen gewissen Wolfgang geraten, auf dessen offenbar stadtbekannte, homoerotische Neigung ich erst aufmerksam gemacht wurde, als seine Vorstadtgigolo-Manieren mich schon lange in die schlaffen Arme einer dicklichen, rot gefärbten Coiffeuse mittleren Alters getrieben hatten. Der Friseurtermin als lustvolles Erlebnis eröffnete sich mir erst, als ich etwa zwanzig Jahre alt war. Die Friseuse war zwar deutlich älter als ich, aber modisch gekleidet und mit tadelloser Frisur und Figur.
Ich ging gerne zu ihr. Sie massierte mir aufs angenehmste die Kopfhaut und hatte, was mir noch viel besser gefiel, die Angewohnheit, sich mit ihrem Körper an mir zu reiben. Mal drückte ihre Brust gegen meine Schulter, mal ihre Schenkel gegen meinen Arm oder gegen meine Hand auf der Stuhllehne.
Seit dieser Zeit suche ich meine Haarschneiderin sorgfältig aus. Bei der Auswahl stehen nicht ihre Fähigkeiten mit Kamm und Schere, Fön und Messer im Vordergrund, denn ich bevorzuge Kurzhaarfrisuren, die nur absolute Laien vor Probleme stellen könnten. Nein, ich will eine attraktive junge Bedienung, die freundlich, mit einem Lächeln und zarter Hand ihre Kunst entfaltet. Ich bevorzuge große Salons mit jugendlichem Publikum und gerne mit exotischem Personal. Die Wartezeit nutze ich zur Entspannung, ich lasse mir Kaffee bringen, gucke MTV, lese etwas oder sehe mir die Friseusen an.





