Sadomaso Sexgeschichten
Sadomaso Sex | Dominante Anwandlungen
Den meisten Männern muss man es erst noch erklären, wie sie eine Frau zu befriedigen haben, denn von alleine geht das nur selten. Meistens denken die Kerle, sie schieben einem den Schwanz rein, und dann klappt das schon. Für viele Männer ist es eine vollkommen neue Entdeckung, dass der vaginale Orgasmus keineswegs eine Selbstverständlichkeit und für viele Frauen sogar eine Unmöglichkeit ist. Wenn sie eine Frauen dazu bringen wollen zu kommen, dann müssen sie sich schon um den klitoralen Orgasmus bemühen, und das lässt sich nun einmal nicht mit dem Schwanz hinkriegen, sondern nur mit den Fingern oder der Zunge. Bevorzugt mit letzterem.
Allerdings ist es dann auch noch mal eine Sache, ob man das den Männern erklärt und sie dann sagen “ja, ja“, als ob sie es verstanden hätten, oder ob sie es auch wirklich tun. Ich meine, verstanden haben die meisten Männer das schon, mit dem klitoralen Orgasmus, so rein rational. Aber sie verinnerlichen es nicht, und so kommt es, dass sie es von einem zum anderen Mal immer wieder vergessen. Was bedeutet, dass man als Frau relativ oft unbefriedigt dasteht – oder aber immer wieder darum betteln muss, endlich befriedigt zu werden, was einem auch ganz schön die Laune vermiesen kann. Das mal ganz davon abgesehen, dass die Männer auch nicht gerade enthusiastisch dabei sind, wenn man sie erst ein Dutzend mal angeschubst hat, weil sie vorher einfach nicht reagieren. Da kann man dann als Frau manchmal wirklich zum Tier werden … Ich allerdings habe in einer Nacht beschlossen, dass ich lieber zur Domina werde statt zum Tier …
Es war ein Zufall, dass ich gerade an diesem Abend im Internet ganz zufällig auf die Geschichte einer dominanten Frau gestoßen bin. Es war eine ganz normale Frauenzeitschrift, in der ich den Artikel gefunden habe; also nicht dass ihr jetzt denkt, ich würde mir Schweinkram Magazine anschauen oder so etwas. Es war auch keine Sexgeschichte, die da in der Zeitschrift drinne stand, sondern es war mehr ein Interview. Und als ich das gelesen habe, da sind mir gleich ein ganzes Dutzend Lichter aufgegangen, nicht nur ein Licht. Diese Domina berichtete nämlich unter anderem darüber, wie es bei ihr mit dem Sadomaso Sex angefangen hat – und in dem, was sie da geschildert hat, erkannte ich mich sofort wieder.
SM Rollenspiel | Blindekuh
Bei uns beiden, meinem Mann und mir, ist natürlich er für die Reinigung der Autos zuständig. Bei seinem eigenen Wagen würde er das sowieso machen, und bei meinem Auto muss er es machen. Irgendwelche praktischen Vorteile muss man als dominante Frau doch haben, wenn man schon mit einem devoten Mann zusammen ist, der sich gerne als mein Sklave bezeichnet, jedoch eindeutig dazu neigt, diese Sklaven Eigenschaft extrem selektiv zu sehen.
Geht es darum, in der Erotik bizarre Sexspielzeuge einzusetzen, dann pocht er geradezu darauf, dass er ein Sklave ist. Soll er mir hingegen irgendwelche Arbeiten abnehmen, dann tendiert er eher mal dazu, das sehr bequem zu vergessen und sich als gleichberechtigt anzusehen. Ich habe ja auch gar nichts dagegen, einen grundsätzlich gleichberechtigten Partner zu haben; Sadomaso Sexspiele hin oder her. Allerdings weigere ich mich, meine dominante Ader lediglich da auszuleben, wo es ihm nützt – und sie zu vergessen, wo es ihm etwas Unangenehmes abverlangen würde. Irgendwie ist das bei SM ja nun nicht ganz der Sinn der Sache! Und weil ich es hasse, mit dem Auto durch die Waschstraße zu fahren, die Matten auszuklopfen, alles zu saugen und den Innenraum zu polieren, von den Fenstern einmal ganz zu schweigen, habe ich einfach darauf bestanden, dass mein Mann und Sklave das übernimmt.
Allerdings sind Sklaven meistens ganz geschickt darin, sich vor unangenehmen Arbeiten entweder zu ganz zu drücken, oder sie so oberflächlich und schlampig zu erledigen, dass man versucht ist, sie ihnen aus der Hand zu nehmen und alles selbst zu erledigen. Was die Autowäsche von außen betrifft, kann man mit einer Waschstraße ja eigentlich gar nichts verkehrt machen. Anders sieht es jedoch mit dem Innenraum aus.
Während also mein Mann in seinem eigenen Auto jedes kleine Knöpfchen stundenlang liebevoll wienert und zum Glänzen bringt, huscht er durch den Innenraum meines Fahrzeugs mehr oder weniger nur flüchtig hindurch, und selbst ich, die ich anders als im Haushalt im Auto nun nicht auf allergrößte Sauberkeit Wert lege – schließlich ist ein Auto nichts weiter als ein Gebrauchsgegenstand! -, kann erkennen, dass noch lange nicht alles sauber ist, wenn er diese Arbeit für fertig erklärt. Darüber habe ich mich ein paar Wochen lang geärgert, und dann war es Zeit, gegen diese Schlampigkeit mit energischen Erziehungsmethoden vorzugehen.





